
15 Sep SVW – TSV Dinkelscherben 2:0
Später Doppelschlag bringt SV Wörnitzstein-Berg den Sieg
Bis zur 88. Minute steht es im Bezirksliga-Duell zwischen Wörnitzstein und Dinkelscherben 0:0. Der Co-Trainer bringt dann die Erlösung für den SVW.
Der SV Wörnitzstein-Berg bleibt in der Bezirksliga weiterhin in bestechender Form. Das Team sicherte sich im Heimspiel gegen den TSV Dinkelscherben einen am Ende hochverdienten 2:0-Erfolg. Die Mannschaft von Trainer Michael Panknin präsentierte sich von Beginn an selbstbewusst und spielfreudig – ein Spiegelbild der positiven Entwicklung der letzten Wochen.
Schon mit dem Anpfiff übernahmen die Hausherren das Kommando und setzten die Gäste früh unter Druck. Erste Chancen ließen nicht lange auf sich warten: Zausinger und Omerbegovic verfehlten jedoch in den Anfangsminuten das Ziel deutlich. In der Folge entwickelte sich ein ausgeglichenes Bezirksligaduell, in dem die Heimelf taktisch diszipliniert agierte, dem TSV phasenweise mehr Ballbesitz gestattete und nach Ballgewinnen blitzschnell umschaltete.
Nach rund einer halben Stunde meldete sich auch Dinkelscherben offensiv zu Wort. Über die linke Seite kombinierten sich die Gäste sehenswert durch, doch die anschließenden Abschlüsse blieben zu unpräzise.
Nach dem Seitenwechsel erhöhte der SVW die Schlagzahl. Zausinger und Hirsch prüften TSV-Keeper Kania, doch der Führungstreffer ließ weiter auf sich warten. Rund um die 60. Minute nahm die Partie dann spürbar Fahrt auf: Erst scheiterte Bschor nach starkem Steckpass am letzten Verteidiger, dann rettete Bauer mit einer beherzten Grätsche in höchster Not. Kurz darauf strich ein Schuss von Hirsch hauchdünn am Pfosten vorbei.
Die Panknin-Elf drängte nun mit Nachdruck auf die Führung, dominierte das Spielgeschehen und erspielte sich ein klares Chancenplus. In der 70. Minute musste Bojic sein ganzes Können aufbieten, als Avci sich am Sechzehnereck gegen Dietrich durchsetzte und den Ball gefühlvoll aufs lange Eck schlenzte – Bojic parierte glänzend und bewahrte seine Mannschaft vor dem Rückstand.
In der Schlussphase zeigte der SVW nochmals seine Entschlossenheit. Marks tauchte nach feinem Steckpass von Musaeus frei vor dem TSV-Tor auf, entschied sich jedoch unglücklich und vergab die Großchance. Die Erlösung folgte in der 88. Minute: Nach einer Flanke landete der Klärungsversuch direkt bei Co-Spielertrainer Omerbegovic, der aus der Distanz humorlos zum 1:0 vollstreckte. Nur zwei Minuten später nutzte Kopp ein Missverständnis in der TSV-Abwehr, legte uneigennützig quer auf den mitgelaufenen Färber, der mühelos zum 2:0 einschob. In der Nachspielzeit hätte Kopp sogar noch auf 3:0 erhöhen können, scheiterte jedoch freistehend.
Am Ende steht ein verdienter Heimsieg für den SV Wörnitzstein-Berg, der nicht nur die Tabellenlage verbessert, sondern auch das Selbstvertrauen für die kommenden, richtungsweisenden Wochen weiter stärkt.
(Quelle: AZ)
Schiedsrichter: Sebastian Deak (Rain/Lech) – Zuschauer: 180
Tore: 1:0 Admir Omerbegovic (88.), 2:0 Mathias Färber (90.+2)



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