
08 Sep VfR Neuburg – SVW 2:2
Irrer Schlussspurt sichert Wörnitzstein einen verdienten Punkt
Bis zur 89. Minute liegt der SVW in Neuburg 0:2 hinten. Dennoch erreicht die Panknin-Elf noch ein Remis – auch dank eines starken Jokers.
Dank einer tollen Moral und zweier ganz später Treffer hat der Fußball-Bezirksligist SV Wörnitzstein-Berg ein nicht mehr für möglich gehaltenes 2:2-Unentschieden (1:0) beim Spitzenteam VfR Neuburg geholt.
Das Spiel begann bei besten äußeren Bedingungen mit einer Schrecksekunde für den SVW. Bei einem Freistoß aus 25 Metern in der 5. Minute war Keeper Belmin Bojic noch dabei, die Mauer zu stellen, was Sebastian Habermeyer allerdings erkannte und den Ball direkt auf Tor schlenzte, dabei jedoch an der Latte scheiterte. In der Folge stand die Panknin-Elf tief und lauerte auf Kontergelegenheiten, von denen sich bereits in der 13. Minute die erste ergab, als Timo Zausinger in der Strafraum eindrang, aber am Torwart scheiterte.
Nach einem herrlichen Diagonalball von Kapitän Bschor war es nur wenig später Co-Trainer Admir Omerbegovic, der freistehend vor Heimtorwart Jozinovic aufkreuzte, diesen aber aus zehn Metern nicht überwinden konnte. Die größte Chance hatte nach 40 Minuten schließlich Timo Zausinger, der nach tollem Ballgewinn von Julian Schmidbaur den Ball zwar an Jozinovic vorbeibrachte, aber am Innenpfosten scheiterte. Obwohl eine Führung zur Pause verdient gewesen wäre, musste der SVW kurz vor dem Halbzeitpfiff den unnötigen 0:1-Rückstand hinnehmen, als sich Ferdinand Fischer-Stabauer über links durchsetzte und den Ball im Eck versenkte.
In der zweiten Hälfte riss der SVW das Spiel dann mehr und mehr an sich, ließ aber die Genauigkeit in der gefährlichen Zone vermissen, sodass über einen längeren Zeitraum keine Chancen mehr zustande kamen. Neuburg wartete ab, um dann in der 70. Minute zuzuschlagen: Nach einem schnell ausgeführten Freistoß fand eine Halbfeldflanke den Kopf von Fatlind Talla, der keine große Mühe hatte zu vollstrecken. Die Panknin-Elf gab sich zu keinem Zeitpunkt auf, doch als erneut Omerbegovic nach 80 Minuten in guter Schussposition abgeblockt wurde, sah alles nach einer Niederlage aus. Die Hoffnung brachte schließlich der starke Joker Julian Kopp zurück, der nach einer Ecke am schnellsten schaltete und den Anschlusstreffer besorgte (89.). Den Schlusspunkt setzte in der 93. Minute schließlich Admir Omerbegovic, der nach einem langen Ball aus spitzem Winkel zum Abschluss kam und ihn zum verdienten Ausgleich unter die Latte nagelte.
(Quelle: AZ)
Schiedsrichter: Luca Klittich (Leitershofen) – Zuschauer: 100
Tore: 1:0 Ferdinand Fischer-Stabauer (45.), 2:0 Fatlind Talla (70.), 2:1 Julian Kopp (89.), 2:2 Admir Omerbegovic (90.+3)



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