FC Günzburg – SVW 1:5

22 Apr FC Günzburg – SVW 1:5

Vierfacher Färber versetzt SV Wörnitzstein-Berg in den Torrausch

 

„Das Ergebnis ist zu hoch ausgefallen“, meinte Spielertrainer Christoph Bronnhuber nach dem 1:5 seines FC Günzburg gegen den SV Wörnitzstein. Drei Knackpunkte hatte der Coach ausgemacht: “Kurz vor der Halbzeit haben wir nicht ganz zu Ende verteidigt, nach unserem Anschlusstreffer hat der Torwart des Gegners zwei Hochkaräter sensationell pariert und dann sind wir in einen Konter gelaufen. Mit dem 1:3 war die Sache erledigt.”

 

100 Zuschauerinnen und Zuschauer im Auwaldstadion sahen zunächst eine ausgeglichene Partie. Die Gäste kamen mit allem Selbstbewusstsein, das ihnen der 2:0-Coup gegen Spitzenreiter Wertingen eine Woche zuvor mitgegeben hatte. Auch die Günzburger traten geordnet und spielerisch gut auf, ließen allerdings in einigen Aktionen die letzte Konsequenz vermissen. Demzufolge waren die zwei Gegentore durch Mathias Färber (33., 41.) zum 0:2 vermeidbar, weil sie durch Unkonzentriertheit verursacht waren.

 

Mental gut erholt kam Günzburg nach dem Seitenwechsel zurück auf den Rasen. So schloss Maximilian Lamatsch eine hübsche Kombination umgehend mit dem 1:2 ab (48.). Der Torjäger selbst, aber auch Christoph Wachs, hätten in der Folge den Ausgleich erzielen können, doch Gästeschlussmann Martin Müller parierte zweimal großartig.

 

Es folge, was im Fußball so häufig folgt: Die Gastgeber spürten, dass was zu holen war, öffneten ihre Hintermannschaft ein wenig zu mutig – und der Gegner konterte. Erneut Färber sorgte für das 1:3 (65.) und erhöhte sein Tages-Torkonto weiter, indem er auch den vierten SVW-Treffer nachlegte (84.). Gegen nun geschlagene Günzburger machte Blerand Kurtishaj mit dem 1:5 den Deckel drauf (88.).

 

Schiedsrichter: Patrick Beutmiller (Pfaffenhofen) – Zuschauer: 100
Tore: 0:1 Mathias Färber (33.), 0:2 Mathias Färber (41.), 1:2 Maximilian Lamatsch (48.), 1:3 Mathias Färber (65.), 1:4 Mathias Färber (84.), 1:5 Blerand Kurtishaj (88.)

 

Jubelnde Wörnitzsteiner (in Rot) und geknickte Günzburger (in Blau) gab es beim 5:1-Sieg des SVWB am Samstag zu sehen.

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